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Waren mit Präferenzursprung aus der Europäischen Union genießen in den meisten Regionen der Welt Zollvergünstigungen, in vielen Ländern können EU-Waren sogar vollständig zollfrei eingeführt werden. Damit sind Zollpräferenzen wichtige Exportförderungsmittel. Um diese Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen, müssen Exporteure die einschlägigen Ursprungsregeln kennen, diese erfüllen und revisionssicher dokumentieren.

Zielsetzung

Die Teilnehmer lernen die Grundsätze des Präferenzursprungsrechts kennen und erhalten zahlreiche Hinweise zur praktische Handhabung und Umsetzung im Unternehmen.

Zielgruppe

Mitarbeiter/ -innen mit Vorkenntnissen im Exportgeschäft sowie Auszubildende (Groß- und Außenhandel und Industriekaufleute) im 3. Ausbildungsjahr, Sachbearbeiter im den Abteilungen Vertriebsinnendienst, Export- und Versandabwicklung, die mit der Erstellung von Ursprungspapieren betraut sind.

Inhalte des Seminars

  1. Arten des Warenursprungs
    • Warenmarkierung „Made in Germany“
    • Nichtpräferenzieller Ursprung/ Ursprungszeugnis
    • Präferenzieller Ursprung (Einführung)

  2. Der präferenzielle Warenursprung (Schwerpunkt)
    • Übersicht über die Zollpräferenzabkommen der EU
    • Ursprungsregeln im Überblick
    • Vollständige Gewinnung und Herstellung
    • Be- und Verarbeiten, Minimalbehandlungen
    • Praktische Beispiele zur Anwendung der Ursprungsregeln
    • Exkurs: der Ermächtigte Ausführer und der „Registered Exporter“ für Kanada

  3. Nachweis- und Dokumentationspflichten für Exporteure
    • Ursprungs-/ Präferenzkalkulationen
    • Präferenznachweise im Überblick
    • Warenverkehrsbescheinigung EUR1
    • Warenverkehrsbescheinigung A.TR
    • Lieferantenerklärungen nach Unionszollkodex

  4. Ursprungsauskünfte
    • Das Internetportal „Warenursprung und Präferenzen online“
    • Verbindliche Ursprungsauskünfte
    • Nachprüfungen von Präferenzdokumenten durch die Zollverwaltung (INF.4)

Selbstverständlich sind alle Seminare auch als Inhouse-Veranstaltung buchbar!

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